Aktuelles

          • Angrüner Zukunftshelden – Projektwoche und Schulfest

          • Eine ganze Woche beschäftigten sich alle Klassen mit dem Thema „Müll und Nachhaltigkeit“.

            Dass den Kindern selbst die Thematik am Herzen liegt, zeigte bereits die Vorarbeit im letzten Schuljahr. Bei demokratischen Befragungen stach der Punkt „Unsere Schule soll nachhaltiger und umweltbewusster werden“ besonders heraus. Die Zukunft mitgestalten, dies war der Wunsch unserer Schülerinnen und Schüler. Und so recherchierten, recycelten und produzierten die Kinder vergangene Woche mit großem Einsatz.

            Heraus kamen Ergebnisse, die sich sehen lassen können. Es entstanden vielfältige Werke – von Musikinstrumenten und Stiftedosen über Fahrzeuge und Hundertwasser-Türme bis hin zu Infoplakaten und dem Gemeinschaftsgemälde „Waller“.

            Die Turnhalle wurde jeden Morgen zum Bücherbasar, bei dem die Kinder mitgebrachte Bücher tauschen, erwerben und verkaufen konnten. Auch kleine Videoclips und Radiobeiträge sowie Ratespiele entstanden in dieser Woche. Die Kinder wurden so Stück für Stück zu kleinen Experten und können somit gut informiert ihren Beitrag für eine saubere Umwelt leisten.

            Am Freitag fand dann unser Schulfest unter dem Motto „Angrüner Zukunftshelden“ statt, bei dem alle Ergebnisse der Projektwoche den Besuchern präsentiert wurden. In einem Pavillon konnten besonders tolle Upcycling-Gegenstände bewundert und erworben werden. Die Klassen führten außerdem zwei Lieder auf, darunter eines, das eigens für diesen Anlass geschrieben worden war. Die Begeisterung der Kinder für das Thema war deutlich spürbar.

            Mit großer Freude wurde zudem ein Spendenscheck von 2.000 €von der Targobank entgegengenommen. Herr Bauer lobte die vielseitigen Aktionen der Grundschule, die er mit dem Geld gerne unterstützten möchte. Ein großes Dankeschön dafür im Namen der gesamten Schulfamilie.

            Unser Elternbeirat sowie die Mittagsbetreuung sorgten gewohnt zuverlässig für Speis und Trank. Die Mitarbeiter des Bauhofs und unser Hausmeisterteam leisteten die Vorarbeit mit dem Aufbau der Buden.

            Herzlichen Dank an alle helfenden Hände, die unser Schulfest wieder zu einem gelungenen Miteinander und einem schönen Abschluss des Schuljahres gemacht haben.

             

          • Die 3. Klassen zu Besuch bei der Feuerwehr

          • Groß war die Freude, als wir hörten, dass wir letzte Woche noch spontan "nebenan" vorbeischauen dürfen, denn "Feuer" war ein sehr wichtiges wie auch beliebtes Thema in der 3. Jahrgangsstufe.

            Herr Hartmann erklärte einer Klasse nach der anderen geduldig und kindgerecht, was die Feuerwehr macht und welches Equipment sie dazu braucht. Die Kinder staunten nicht schlecht, wie viel die einzelnen Geräte kosten und wie schwer sie sind. 

            Das Highlight war das große Feuerwehrauto, in dem man in der Kabine fast eine ganze Schulklasse unterbringen kann.

            Der Besuch hat gezeigt, welch große Bedeutung die Arbeit der 120 freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen in Bad Abbach hat. An dieser Stelle vielen Dank für Ihren Einsatz!

            Herzlichen Dank, Herr Hartmann, dass Sie uns Einblick in Ihre Tätigkeit gewährt haben. Wer weiß, vielleicht war unter den Kindern auch der/die ein oder andere angehende Feuerwehrmann/-frau.

             

          • Geschenke von der Angrüner Stiftung

          • Mit großer Freude wurden drei Spielzeugkisten, gefüllt mit allerlei Beschäftigungsmaterialien für die Pausenzeiten, von den Kindern begeistert in Empfang genommen.

            Die Adolf und Erna Angrüner Stiftung fördert und finanziert viele Projekte und Aktionen für unsere Grundschule. Herzlichen Dank dafür im Namen aller Kinder – und besonders an Florian Spies, der eine der Boxen an die Klasse 1e überreichte.

          • Projektwoche „Schule fürs Leben“

          • Inzwischen ist es zur guten Tradition geworden, dass die Projektwoche „Schule fürs Leben“ für unsere dritte Jahrgangsstufe in den Sommermonaten stattfindet. Dabei beschäftigen wir uns mit vielen Themen, die im Unterricht oftmals zu kurz kommen. Der Lebenswelt- und Praxisbezug steht dabei an erster Stelle.

            Die Angebotspalette reichte dieses Schuljahr von Erste Hilfe mit dem BRK, einem Besuch des Wertstoffzentrums mit Ramadama-Aktion, Kräuterwanderungen, Kinderyoga, über die Waldjugendspiele und Workshops zum Thema Fairtrade, bis hin zu einer gemeinsamen gesunden Brotzeit in den fünf dritten Klassen. Einheiten unserer Schulsozialpädagogin zum Thema Antigewalt sowie Umgang mit der digitalen Welt rundeten die Woche ab.

            „Schule fürs Leben“ ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Für die Kinder ist es eine echte Chance in neue Bereiche reinzuschnuppern und sich dabei fernab vom Lernstress besser kennenzulernen. Schüler - wie Lehrerschaft waren begeistert dabei und bedanken sich recht herzlich bei allen Beteiligten.

          • „Vorsicht! Kunstfälscher!“

          • Auf spannenden Spuren der Kunstgeschichte haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b unserer Grundschule im Kunstunterricht bewegt.

            Nach vielen Vorüberlegungen wurden an zwei Abenden Kopien zu berühmten Lieblingswerken der Kinder „gefälscht“. Erst wurde vorgezeichnet und skizziert, dann mit pastoser Acrylfarbe auf Holzgründen gemalt. Seit 2013 gibt es die Reihe „Kinder können Kunst“, in der „Vorsicht! Kunstfälscher!“ bereits das achte Projekt ist. Klassenleiterin Claudia Seibel ist es seit Jahren ein Anliegen, ihren Schülerinnen und Schülern Kunst nahezubringen, indem sie in der Schule Raum dafür schafft. Damit will sie „in den Kindern den Sinn für das Schöne und die Ästhetik in unserer Umwelt wecken“! Die Kinder hatten riesigen Spaß und durften ihre Werke voller Stolz nach der Vernissage am 17. Juni bis zum 22. Juni im Kurhaus ausstellen.

          • Italienische Delegation zu Besuch an der Angrüner Grundschule Bad Abbach

          • Vor ein paar Monaten erhielt die Angrüner Grundschule Bad Abbach eine ungewöhnliche E-Mail: „Dürfen wir bei Ihnen hospitieren?“, lautete die Anfrage aus Italien.

            Aufmerksam wurde man auf die deutsche Schule durch das Portal eTwinning, ein von der EU finanziertes Netzwerk für Schulen und Kitas, durch das sich Pädagoginnen und Pädagogen europaweit vernetzen können.

            Das Kollegium zeigte sich gastfreundlich und am 22. Juni war es so weit: Eine sechsköpfige Delegation des Erasmus-akkreditierten „Istituto Comprensivo Gianni Rossano (Veneto)“, bestehend aus fünf Grundschullehrerinnen und einer Sekretärin, begleitete uns für vier Tage, um mehr über das pädagogische Konzept zu erfahren. Auf dem Programm standen sämtliche Fächer aller Jahrgangsstufen, aber auch ein Besuch bei den Wohlfühlhelfern, die Verkostung in der Mensa sowie die Mittagsbetreuung bis 16 Uhr.

            Unsere Gäste zeigten sich überaus interessiert am Schulleben und informierten sich ausgiebig bei den Lehrkräften. Besonders positiv kam bei den Italienern an, wie selbständig die Kinder sind und wie frei sie sich im Schulhaus bewegen; das gilt auch für die Pausen, die meist ohne die eigene Klassenlehrkraft stattfinden. Die Ausstattung des Schulhauses (große Räume, viele und vor allem auch funktionale Möbel, viele Waschgelegenheiten, mit Unterrichtsmaterial ausgestattete Klassenzimmer) wurde ebenfalls hervorgehoben. Ein extra Lob unserer Gäste ging an die Kinder, die sowohl im Unterricht als auch in der Mensa so leise sind.

            Gar nicht glauben konnten sie dagegen, dass die Schule nur eine Sekretärin hat und dass die Schulleitung selbst einige Stunden unterrichtet. 

            Während der Woche entwickelte sich zwischen den Kollegen beider Länder eine sehr positive Dynamik, die auch zu zahlreichen Unternehmungen nach Schulschluss führte. Zum Abschluss des Besuches luden die italienischen Lehrerinnen zum Pastaessen ins Lehrerzimmer ein. Mit kleinen Geschenken und warmen Worten verabschiedeten wir uns schließlich von ihnen.

            Insgesamt war das Treffen auch für die deutsche Schulfamilie eine Bereicherung. Die Kinder zeigten gerne, wie sie lernen und was sie können. Die Lehrkräfte feilten an ihren interkulturellen Kompetenzen und lernten viel über sich selbst, ganz ohne zu verreisen.